Eine Woche, die bleibt:
Mein Einsatz für see&smile
auf den Philippinen
Bericht: Februar 2026
Es gibt Momente im Leben, in denen berufliche Expertise und persönlicher Sinn auf eine Weise zusammenfinden, die nachhaltig verändert.
Mein Engagement für das Charity‑Projekt see&smile auf den Philippinen war genau ein solcher Moment. Eine Woche lang durfte ich mich aktiv einbringen, mein Wissen in der Optik‑Branche einsetzen und gleichzeitig erleben, wie viel Wirkung ein einzelner Mensch entfalten kann, wenn er seine Fähigkeiten dort einsetzt, wo sie dringend gebraucht werden.
Warum ich mich engagiert habe
In meinem beruflichen Alltag begleite ich mit coach‑temperament.de Führungskräfte, Teams und jeden Menschen dabei, ihre Persönlichkeit, Kommunikation und Verkaufsstärke zu entfalten. Die Optik‑Branche ist u.a. mein berufliches Zuhause – mit Kunden wie ZEISS-Vision, Optik KÄSTNER und weitere zahlreiche regionale Optiker, die ich in Selbst‑ und Menschenkenntnis, Teamentwicklung und unternehmerischem Denken unterstütze.
Doch irgendwann stellte sich die Frage -
Wie kann ich dieses Wissen auch dort einsetzen, wo Menschen Menschen Versorgung brauchen?
Die Antwort fand ich in see&smile – einem Projekt, das optische Hilfe in Regionen bringt, in denen Sehkraft keine Selbstverständlichkeit ist.
Mein Einsatz vor Ort
Eine Woche lang war ich Teil eines Teams, das auf den Philippinen täglich bis zu drei Schulen besuchte. An manchen Tagen standen wir vor 500 Kindern, die darauf warteten, dass jemand ihnen hilft, die Welt klarer zu sehen.
Meine Aufgabe war der letzte Schritt der optischen Prozesskette – ein Moment, der oft unterschätzt wird, aber über Lebensqualität entscheidet
- Beratung, welches Brillengestell zu Gesicht, Alltag und Persönlichkeit passt
- Vermessung der Augen, um die passende Sehstärke zu bestimmen
- Einfühlsame Begleitung von Kindern und Erwachsenen, die oft zum ersten Mal in ihrem Leben eine Brille aufsetzen
Dieser letzte Schritt ist mehr als Technik. Er ist Begegnung. Er ist Vertrauen. Er ist der Moment, in dem aus einem Prozess ein persönliches Erlebnis wird.
Was mich besonders berührt hat
Viele der Kinder hatten noch nie zuvor eine Brille getragen. Manche konnten die Tafel nicht lesen, andere erkannten die Gesichter ihrer Freunde nur verschwommen. Zu sehen, wie sich ihre Augen weiteten, wenn sie plötzlich klar sahen – das war unbezahlbar.
Es war nicht nur eine optische Veränderung, sondern eine Perspektivveränderung
- Mehr Chancen in der Schule.
- Mehr Sicherheit im Alltag.
- Mehr Selbstvertrauen.
Und für mich war es ein eindrucksvoller Reminder, warum ich meinen Beruf liebe: Weil Optik nicht nur ein Produkt ist, sondern wie meine Arbeit, ein Stück Lebensqualität.
Wie mein berufliches Wissen geholfen hat
Durch meine Arbeit mit Optikern, Teams und Führungskräften bringe ich ein tiefes Verständnis für
- Menschenkenntnis
- Kommunikation
- Verkauf als Beziehungsarbeit
- Teamprozesse und Motivation
- Unternehmerisches Denken
All das floss in diese Woche ein. Ich konnte nicht nur messen und beraten, sondern auch das Team vor Ort unterstützen.
Was bleibt
Ich bin zurückgekehrt mit dem Gefühl, nicht nur geholfen, sondern auch selbst gelernt zu haben: über Dankbarkeit, über kulturelle Offenheit, über die Kraft von Gemeinschaft. Und darüber, wie wichtig es ist, berufliche Expertise nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich einzusetzen.
Diese Woche hat mich bereichert – und ich hoffe, dass ich ein kleines Stück davon zurückgeben konnte.
Danke an Optik KÄSTNER Stuttgart








